SaaS

Projektidee: SaaS (Software as a Service)

Wofür steht SaaS?
SaaS steht für „Software as a Service“ und ist ein Lizenzmodell, mit dem Software über die Cloud verwendet werden kann. Anders als bei dem altmodischen Softwarekauf (on premise/Software as a Product) greift der Nutzer direkt über seinen Webbrowser auf die Anwendung zu.

Ein bekanntes Beispiel ist Office von Microsoft. Früher musste man sich die CD für einen einmaligen Betrag kaufen und das Programm auf seinem PC installieren. Heutzutage reicht eine einfache Registrierung unter office.com aus, um innerhalb weniger Minuten loszulegen. Gezahlt wird monatlich als Abo.

Vorteile von SaaS
Keine große Erstinvestition
Die meisten SaaS Anwendungen haben monatliche Preise im zweistelligen Bereich pro Nutzer und erfordern selten Einrichtungspauschalen o.ä.

Sofortige Verfügbarkeit & flexible Laufzeit
Nach der Registrierung und kurzen Einrichtung ist die Anwendung sofort verfügbar und kann meist monatlich gekündigt werden.

Ausfallsicherheit & Skalierbarkeit
Das SaaS-Modell ist Teil des Cloud Computings. Bei der Cloud handelt es sich um einen Zusammenschluss einer großen Anzahl an Servern, die virtuell die Lasten verteilen und somit Rechenleistung zur Verfügung stellen.

Plattformunabhängigkeit
Unternehmen müssen vor dem Einsatz einer SaaS Anwendung keine Betriebsysteme updaten oder anderweitigen Aufwand eingehen, um die Software in die eigene Systemlandschaft zu integrieren. Die Nutzer benötigen lediglich einen herkömmlichen Browser.

Nachteile von SaaS
Daten
Häufig haben Unternehmen Sorge um Ihre Daten, denn SaaS-Anwendungen laufen auf den Servern des SaaS-Anbieters und speichern auch die verwendeten Daten dort ab. Seit dem 25. Mai 2018 gilt in europäischen Staaten die Datenschutz Grundverordnung (DSGVO), die Unternehmen in die Pflicht nimmt, sorgsam mit personenbezogenen Daten umzugehen. Aufgrund der gestiegenen Sensibilität im Umgang mit Daten, bieten die Cloud-Anbieter, mit denen wir zusammenarbeiten, eine DSGVO konforme Speicherung von Daten auf Servern in Deutschland. Ein Datenaustausch mit ausländischen Servern findet somit nicht mehr statt. Neben der gesetzeskonformen Speicherung von Daten, darf die SaaS-Anwendung an sich keine Angriffspunkte für Hacker bieten. Durch die professionelle Entwicklung mit aktuellen Technologien können diese Gefahren abgewendet werden.

Downtime
Auch wenn die Cloud heutzutage relativ ausfallsicher ist, kann es zu einer Downtime – einer nicht Erreichbarkeit des Dienstes – kommen. Sollte die Anwendung nicht erreichbar sein, haben die Nutzer keinen Zugriff und können nicht mehr mit ihr arbeiten. Im Zeitalter des Cloud-Computings sorgen jedoch die Cloud-Anbieter selbst für die Ausfallsicherheit und garantieren häufig eine Erreichbarkeit von 99,9%. Im Schlimmsten Fall bedeutet das einen Ausfall von wenigen Stunden pro Jahr.

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